Was ist der Unterschied zwischen den Materialgruppen?

Die Tests unterscheiden sich in der beim Verfahren realisierten Nachweisgrenze für Asbest. Unsere Asbest Tests ermöglichen eine Nachweisgrenze von 0,1% bis 0,001%, so dass selbst feinste Asbestspuren zuverlässig nachgewiesen werden können, um Ihnen Gewissheit zu verschaffen. Materialproben mit einem geringeren Asbestgehalt benötigen entsprechend das Testverfahren mit der niedrigeren Nachweisgrenze. Mithilfe unseres Produktfinders erfahren Sie, welcher Test der richtige für Ihre Analyse ist. Im Zweifelsfall empfiehlt sich der Test mit der niedrigeren Nachweisgrenze (Asbesttest Materialgruppe 2)

Können mehrere Materialproben gemeinsam in einer Asbest-Analyse ausgewertet werden?

Das ist selbstverständlich möglich, Sie erhalten jedoch nur ein gemeinsames Ergebnis, welches den Probeinhalten nicht genauer zugeordnet werden kann.

Abhängig von Ihrem Anwendungsfall kann eine Mischprobenuntersuchung sinnvoll sein, in den meisten Fällen empfiehlt sich jedoch eine Einzelprobenanalyse.

Wer gehört zur Risikogruppe?

Handwerker, Dachdecker, Elektriker, Heizungs-, Wasser und Gasinstallateure, Automechaniker und Motorradmechaniker.

Auch Angehörige dieser Gruppen können den Asbestfasern ausgesetzt sein, die durch die Arbeitskleidung mit in den Haushalt gebracht werden können, durch zum Beispiel die Wäsche.

Wie schütze ich mich?

Vor arbeiten mit Asbestverdächtigen Gegenständen und Materialien sollten Sie einen Test veranlassen. Sollte ein positiver Analysebefund vorliegen, muss das asbesthaltige Material fachmännisch nach TRGS 519 entfernt werden.